AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen

1 Angebot

1.1  „Virtual Reality Center“ ist ein Angebot der Erlebnis Sport Frankfurt GmbH , Frankfurt am Main (nachfolgend „Betreiberin“). Die Betreiberin bietet ihre Leistungen ausschließlich im Rahmen dieser allgemeinen Geschäftsbedingungen an. Der Einbeziehung von allgemeinen Geschäftsbedingungen von Kunden oder anderen wird ausdrücklich widersprochen.

1.2  In den Räumlichkeiten des „VR Centers“ stellt die Betreiberin Kunden die Möglichkeit zur Verfügung, Virtual-Reality-Technologie (nachfolgend „VR-Technologie“) im Rahmen von Anwendungen (nachfolgend „Software“) in entsprechenden Räumen selbst zu testen. Personen ab 16 Jahren können das Angebot der Betreiberin alleine nutzen, Personen unter 16 Jahren nur in Begleitung ihres Erziehungsberechtigten. Die begleitenden Personen haben ihre Erziehungsberechtigung auf Anfrage nachzuweisen.

2 Terminanfragen und Reservierungen

2.1  Die Testumgebungen können zu den Öffnungszeiten grundsätzlich nur mit Reservierungen genutzt werden.

2.2  Terminanfragen für die Nutzung der Testumgebungen des „ VR Centers“ können über die Internetseite www.vr-ffm.com oder telefonisch getätigt werden. Ein angefragter Termin reserviert erst dann eine Testumgebung, wenn die Betreiberin diesen per E-Mail bestätigt hat. Bei angefragten Terminen, bei welchen keine Reservierungsbestätigung innerhalb von 24 Stunden versendet wird, kommt keine Reservierung zustande. Bei der Reservierung sind unter anderem Name, eine E-Mail-Adresse und das Alter der Teilnehmer anzugeben.

2.3  Reservierungen können in Intervallen zu je 30 Minuten vorgenommen werden. Die maximale Belegung pro Testumgebung beträgt vier Personen. Sofern Gruppen mit mehr als vier Personen die Testumgebung nutzen wollen, ist eine weitere Testumgebung zu reservieren.

2.4  Erscheint ein Kunde trotz Reservierung nicht 10 Minuten vor der gebuchten Zeit und erhält die Betreiberin keine Mitteilung, dass der Termin nicht wahrgenommen wird, kann die Betreiberin die Testumgebungen nach 11 Minuten an andere Kunden vergeben. Sollte dies nicht möglich sein behält sich die Betreiberin das Recht vor die Ausfallzeit dem nicht erschienenen Kunden zu berechnen.

2.5  Die Betreiberin ist zum Rücktritt von einer Reservierung berechtigt, soweit sie an der Leistungserbringung aus Gründen höherer Gewalt gehindert wird.

2.6 Eine Absage der Reservierung kann vom Kunden 24 Stunden vor Termin kostenfrei über einen Link in der Bestätigung- E-Mail erfolgen.

3 Jugendschutz und Altersfreigabe

3.1  Die Software, die die Betreiberin ihren Kunden zu Testzwecken zugänglich macht, weisen zum Teil eine Altersfreigabe der USK (Freiwillige Selbstkontrolle Unterhaltungssoftware GmbH) gemäß den Vorschriften des Jugendschutzgesetzes bzw. des Jugendmedienschutzstaatsvertrages und zum Teil eine altersmäßige Beschränkung durch einen Login des Herstellers auf.

3.2  Dier Betreiberin wird die Software nur bis zu einer Altersstufe zur Verfügung stellen, die dem Alter des Kunden entspricht. Sofern eine Testumgebung durch eine Gruppe von Kunden genutzt werden soll, wird der Gruppe nur eine Software der Altersstufe zur Verfügung gestellt, die dem Alter des jüngsten Teilnehmers der Gruppe entspricht. Dies gilt auch, wenn die jeweiligen Erziehungsberechtigten anwesend sind.

3.3  Die Betreiberin ist berechtigt die Altersangaben des Kunden anhand eines amtlichen Ausweisdokuments (beispielsweise Personalausweis, Reisepass, Führerschein) zu überprüfen. Ist ein Altersnachweis nicht für alle Kunden möglich, ist die Betreiberin berechtigt nur solche Software zugänglich zu machen, die keine Altersbeschränkung aufweist („Infoprogramm“ oder „Lehrprogramm“).

4 Hausrecht

4.1  Die Betreiberin behält sich das Recht vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und bestimmte Personen im Einzelfall von der Nutzung des „VR Centers“ auszuschließen. Dies geschieht insbesondere, soweit Personen erkennbar alkoholisiert sind oder unter dem Einfluss sonstiger, das Bewusstseins verändernde Substanzen, insbesondere Drogen, stehen; ebenso bei Personen die sich trotz wiederholter Ermahnung störend oder laut verhalten und damit das Erlebnis der anderen Kunden negativ beeinflussen, sowie bei Personen, die aggressiv, menschenfeindlich, provozierend oder in sonstiger Weise für eine Nutzung des „ VR Centers“ unangemessen gegenüber den Mitarbeitern oder anderen Gästen auftreten. Die Werbung für politische Parteien, Religionen oder Ideologien ist in den Räumen des „VR Centers“ nicht gestattet.

4.2  Mitgebrachte Speisen und Getränke dürfen, soweit durch den Betreiber nicht ausdrücklich erlaubt, nicht verzehrt werden.

4.3  Das Rauchen in den Räumlichkeiten des „VR Centers“ ist nicht gestattet.

4.4  Das Anfertigen und Verbreiten von Foto- und Videoaufnahmen in den Räumlichkeiten des „ VR Centers“ ist erlaubt. Die Persönlichkeitsrechte gefilmter oder fotografierter Personen sind jedoch stets zu beachten.

5 Gesundheit

5.1  Bei der VR-Technologie handelt es sich um eine junge Technologie, die sich stetig weiterentwickelt. Die Betreiberin setzt aktuelle Technik namhafter Hersteller ein, dennoch kann es bei Nutzung der VR-Technologie genauso wie bei anderen Bildschirmanwendungen zu Schwindelgefühl, Übelkeit, Sehstörungen, Augenschmerzen, Orientierungs- und Bewusstseinsstörungen, Kopfschmerzen bis hin zu epileptischen Anfällen kommen. Sollte bei einem Kunden eine entsprechende Vorerkrankung wie Epilepsie bekannt sein, ist die Nutzung des „VR Centers“ nicht gestattet. In jedem Fall sollte bei bekannten Vorerkrankungen, auch im Familienkreis, vor dem Besuch des „VR Centers“ ein Arzt konsultiert werden.

5.2  Sollten sich während der Nutzung entsprechende Symptome zeigen, wird dringend davon abgeraten die VR- Technologie unmittelbar weiter zu nutzen. Es wird empfohlen spätestens nach einer Stunde eine mindestens 15 minütige Pause einzulegen. Eine Pause ist jederzeit kostenfrei möglich.

6 Haftung

6.1  Ansprüche der Kunden auf Schadensersatz sind ausgeschlossen, soweit nicht nachfolgend anderes geregelt ist. Hiervon ausgenommen sind Schadensersatzansprüche der Kunden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers, der Gesundheit oder aus der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) sowie die Haftung für sonstige Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung seitens der Betreiberin, ihrer gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung zur Erreichung des Ziels des Vertrages notwendig sind. Eine „Kardinalpflicht“ bzw. „wesentliche Vertragspflicht“ sind Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglichen und auf deren Einhaltung der Vertragspartner regelmäßig vertraut und vertrauen darf.

6.2  Bei der Verletzung von Kardinalspflichten haftet die Betreiberin nur für den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden, wenn dieser einfach fahrlässig verursacht wurde, es sei denn, es handelt sich um Schadensersatzansprüche des Nutzers aus einer Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.

6.3  Die Einschränkungen gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen der Betreiberin, wenn Ansprüche direkt gegen diese geltend gemacht werden.

6.4 Bei grob fahrlässiger oder vorsätzlicher Beschädigung der VR Technologie oder der Testumgebungen durch einen Kunden oder einer Kundengruppe so haftet diese gesamtschuldnerisch. Reparatur, Zeitaufwand aber auch Umsatzausfall durch nicht durchführbare VR Erlebnisse können dem oder den Schadensverursachern in Rechnung gestellt werden. Die Betreiberin versichert den Schaden so zeitnah und kostengünstig fachmännisch beheben zu lassen.

7 Sonstiges

7.1  Es gilt deutsches Recht.

7.2  Sollten einzelne Klauseln ganz oder teilweise unwirksam oder unvollständig sein, beeinträchtigt dies nicht die Wirksamkeit der übrigen Geschäftsbedingungen.

7.3  Soweit es sich beim Kunden um Kaufleute, öffentlich-rechtliches Sondervermögen oder juristische Personen des öffentlichen Rechts handelt, wird Frankfurt am Main als ausschließlicher Gerichtsstand vereinbart.